Montag, 6. Februar 2012

Ein Kaktus ist kein Lutschbonbon (1981)

Wären's nur die Geldprobleme, würde Axel Adam, Werbegrafiker und Lebenskünstler, schon zurechtkommen. Richtig zu schaffen macht ihm erst der Ärger mit dem Chef des Herrenmagazins Play-me. Dieser möchte nämlich die von Axel gezeichnete Comic-Serie "Als die Bayern noch Schwänze hatten" einstellen. Doch Axel hat die rettende Idee: ein Exemplar der Comics soll in einer Telefonzelle deponiert werden, um dann mit versteckter Kamera die Reaktionen des Publikums festzuhalten. Wäre doch gelacht, wenn man so nicht die erheiternde Wirkung dieser Bilderfolge beweisen könnte. Mit den Folgen dieser Aktion hat Axel allerdings nicht gerechnet: So vermißt zum Beispiel die reizende Reisebüroangestellte Gaby einen Briefumschlag mit 6000 Mark. Das Geld kann nur in einem dieser Hefte stecken, das von einem scheinheiligen Seelsorger aus der Fernsprechzelle stibizt wurde.
Als sich herausstellt, daß der Herr Pfarrer an Gabis Mißgeschick schuldlos ist, als Axel und Gaby zu guter Letzt beinahe die Opfer einer dämlichen Bankräuberbande werden, sind die zwei mit ihrer Weisheit am Ende. Das Happy End mit Knalleffekt verdanken sie dann ausgerechnet jenem munterem Geistlichen, der ihrem unwürdigen Verdacht ausgesetzt war... 

AKA
Als die Tiroler noch Schwänze hatten

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